Tiefseeabenteuer (Rezension)

Zu dem Film „Die Tiefseetaucher“ von Wes Anderson fallen mir spontan zwei Dinge ein: zum einen, dass Bill Murray mitspielt, zum anderen, dass mich eine Szene im Film so stinkwütend gemacht hat, dass ich mich bis heute geweigert habe, den Film zu Ende zu schauen. Mit Bill Murray kann Tiefseeabenteuer zwar nicht dienen. Dafür wird man aber auch schon mal fuchsteufelswild, wenn wieder einer der anderen Gierhälse am Tisch schwer beladen den ganzen Sauerstofftank leer geatmet hat, nur um sich noch in letzter Sekunde auf das U-Boot zu retten, während man nun selbst mit seiner Beute zum Absaufen verdammt ist.

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Century: Die Gewürzstraße (Rezension)

Gewürze! Karawanen! Der Zauber des Orients! Schon mit seinem Cover macht „Century: Die Gewürzstraße“ ein wohlbeackertes Themenfeld auf, dass uns das Spielthema förmlich riechen lässt. Ist das Spiel einmal auf dem Tisch, tritt all das jedoch recht schnell in den Hintergrund, und wir haben ein eher abstraktes, auf seine nackten Mechanismen herunter reduziertes „Engine Building“-Spiel vor uns.

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Eldritch Horror – Berge des Wahnsinns Erweiterung (Rezension)

Pinguine! Packeis! Shoggothe! Packt den dicken Mantel und die Schneeschuhe ein, es geht in die Antarktis, mit „Berge des Wahnsinns“, der ersten großen Erweiterung für „Eldritch Horror“. Stellen wir uns den Älteren Wesen, dem Windwanderer und all den anderen Kreaturen, die es einmal mehr auf unsere geistige Unversehrtheit abgesehen haben! „Eldritch Horror – Berge des Wahnsinns Erweiterung (Rezension)“ weiterlesen

Magic Maze (Rezension)

Das letzte Abenteuer lief wohl nicht ganz nach Maß für Magier, Barbar, Elf und Zwerg, denn nun stehen sie nicht nur ohne Ausrüstung da, sondern haben darüber hinaus auch nicht das nötige Kleingeld zur Neubeschaffung. Weil Helden in so einer Situation stets das moralisch Richtige tun, sind wir nun dort, wo „Magic Maze“ beginnt: in einem Einkaufszentrum, wild entschlossen alles zu klauen, was nicht niet- und nagelfest ist. „Magic Maze (Rezension)“ weiterlesen

La Isla (Rezension)

Hergehört, ihr Biologen! Auf einer einsamen Insel wurden längst ausgestorben geglaubte Tierarten wiederentdeckt! Es ist klar, was nun zu tun ist: wir müssen verschiedenfarbige Würfel sammeln, damit unsere Forscher die Tiere einkreisen können bevor es die Konkurrenz tut. Wenn einer unserer Leute dabei auf einem gelben Feld mit Lasso stehenbleibt – umso besser! „La Isla (Rezension)“ weiterlesen

Murano (Rezension)

Bunte Häuser, Gondeln im Stau, Kaufleute, die irgendwie ihr Renaissance-Ding durchziehen und jede Menge Siegpunkte. „Murano“ ist irgendwie so ein typisches Euro-Kennerspiel – aber eins, bei dem für mich einfach der Mix stimmt. „Murano (Rezension)“ weiterlesen

Splendor (Rezension)

Schlicht und elegant, sagen die einen. Trocken und abstrakt, meinen die anderen. Was sich nicht bezweifeln lässt: „Splendor“ war einer der großen Verkaufsschlager der letzten paar Jahre, und erfreut sich auch drei Jahre nach seiner Veröffentlichung einer ungebrochenen Popularität. Was ist dran an dem Hype um Edelsteine und Pokerchips? „Splendor (Rezension)“ weiterlesen

Patchwork (Rezension)

Bei dem Namen Uwe Rosenberg dürften Vielspieler wohl zuerst an Strategie-Schwergewichte wie Agricola, Le Havre oder Caverna denken. Dass er auch ganz anders kann, beweist Herr Rosenberg mit „Patchwork“: einem kleinen, aber feinen Zweipersonenspiel, bei dem wir tetrisartige Flicken zu Steppdecken verpuzzlen. „Patchwork (Rezension)“ weiterlesen