Santorini (Rezension)

Einer der Trends im letztjährigen Essen-Lineup waren abstrakte Spiele, durch thematischen Überbau und liebevolle Aufmachung als Familienspiele „getarnt“: Azul von Michael Kießling haben wir selbst mit nach Hause genommen, während die Bestände von Photosynthesis von Hjalmar Hach bereits komplett erschöpft waren. Ebenfalls  bereits ausverkauft war Santorini, ein Spiel rund um weiße Türmchen und knuffige Baumeister. Dank meiner Frau hat es nun zu meinem Geburtstag endlich den Weg in unser Spieleregal gefunden – und wurde natürlich gleich ausgiebig getestet.

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Deckscape: Der Test (Rezension)

Ein verschrobener Wissenschaftler hat uns in sein Labor eingeladen, damit wir einen nicht näher spezifizierten „Test“ für ihn durchführen. Was soll da schon schiefgehen? Nicht nur Escape Room-Veteranen ahnen es bereits: wenige Minuten später ist der schrullige Weißkittel weg, die Tür verschlossen und wir sitzen ganz tief in der Tinte. Da hilft nur noch rätseln, rätseln, rätseln!

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Tiefseeabenteuer (Rezension)

Zu dem Film „Die Tiefseetaucher“ von Wes Anderson fallen mir spontan zwei Dinge ein: zum einen, dass Bill Murray mitspielt, zum anderen, dass mich eine Szene im Film so stinkwütend gemacht hat, dass ich mich bis heute geweigert habe, den Film zu Ende zu schauen. Mit Bill Murray kann Tiefseeabenteuer zwar nicht dienen. Dafür wird man aber auch schon mal fuchsteufelswild, wenn wieder einer der anderen Gierhälse am Tisch schwer beladen den ganzen Sauerstofftank leer geatmet hat, nur um sich noch in letzter Sekunde auf das U-Boot zu retten, während man nun selbst mit seiner Beute zum Absaufen verdammt ist.

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Exit: Das Spiel – Staffel 1 (Rezension)

Es gibt Dinge, die einfach überall sind, sobald man einmal begonnen hat, auf sie zu achten – zum Beispiel Escape Rooms. Allein in Hannover gibt es mittlerweile sechs Anbieter, und selbst die Großraum-Rockdisco, in der ich mich in früheren Jahren öfter mal rumgetrieben habe, führt mittlerweile ein Doppelleben als Knast auf Zeit für ausbruchwillige Rätselfreunde. Doch nicht nur die „großen“ Escape Rooms schießen wie Pilze aus dem Boden: Gesellschaftsspiele wie Exit: Das Spiel wollen das Spielgefühl der großen Vorbilder auf den heimischen Wohnzimmertisch holen.

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Catan: Das Würfelspiel (Rezension)

Gefühlt sind sie momentan allgegenwärtig: sogenannte „Roll-and-Write“-Spiele, in denen man zunächst munter würfelt und dann Dinge auf einem Spielplan abstreicht. Im Moment ist beispielsweise Noch mal! in aller Munde. Vorläufer dieser Spiele gab es bereits seit Jahren. Leider war dabei längst nicht alles Gold, was glänzt – auch dann nicht, wenn große Namen wie Catan auf der Box standen. „Catan: Das Würfelspiel (Rezension)“ weiterlesen

Century: Die Gewürzstraße (Rezension)

Gewürze! Karawanen! Der Zauber des Orients! Schon mit seinem Cover macht „Century: Die Gewürzstraße“ ein wohlbeackertes Themenfeld auf, dass uns das Spielthema förmlich riechen lässt. Ist das Spiel einmal auf dem Tisch, tritt all das jedoch recht schnell in den Hintergrund, und wir haben ein eher abstraktes, auf seine nackten Mechanismen herunter reduziertes „Engine Building“-Spiel vor uns.

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Wettlauf nach El Dorado (Rezension)

Das sagenhafte El Dorado ist greifbar nah. Aber was ist das alles wert, wenn wir nicht die ersten sind, die die sagenhafte goldene Stadt erblicken? Wir haben unsere Konkurrenten in den undurchdringlichen Dschungeln Südamerikas hinter uns gelassen, aber sie sind uns dicht auf den Fersen. Wir müssen nur noch diesen einen Fluss überqueren, dann haben wir das Rennen für uns entschieden. Also, wo steckt dieser vermaledeite Matrose, wenn man ihn braucht?

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Eldritch Horror – Berge des Wahnsinns Erweiterung (Rezension)

Pinguine! Packeis! Shoggothe! Packt den dicken Mantel und die Schneeschuhe ein, es geht in die Antarktis, mit „Berge des Wahnsinns“, der ersten großen Erweiterung für „Eldritch Horror“. Stellen wir uns den Älteren Wesen, dem Windwanderer und all den anderen Kreaturen, die es einmal mehr auf unsere geistige Unversehrtheit abgesehen haben! „Eldritch Horror – Berge des Wahnsinns Erweiterung (Rezension)“ weiterlesen

Magic Maze (Rezension)

Das letzte Abenteuer lief wohl nicht ganz nach Maß für Magier, Barbar, Elf und Zwerg, denn nun stehen sie nicht nur ohne Ausrüstung da, sondern haben darüber hinaus auch nicht das nötige Kleingeld zur Neubeschaffung. Weil Helden in so einer Situation stets das moralisch Richtige tun, sind wir nun dort, wo „Magic Maze“ beginnt: in einem Einkaufszentrum, wild entschlossen alles zu klauen, was nicht niet- und nagelfest ist. „Magic Maze (Rezension)“ weiterlesen

Caverna: Höhle gegen Höhle (Rezension)

Die kleinen Zweispieler-Ableger der großen Strategietitel von Uwe Rosenberg haben ja bereits Tradition. Für „Agricola“ kam „Die Bauern und das liebe Vieh“, für „Le Havre“ „Der Binnenhafen“, und dieses Jahr hat auch „Caverna“ seinen Mini-Ableger namens „Höhle gegen Höhle bekommen. Also: Bart geraderücken, Spitzhacke schnappen, und ab geht’s unter Tage! Lasst mich vorher nur noch fix drei Flachs gegen fünf Nahrung tauschen… „Caverna: Höhle gegen Höhle (Rezension)“ weiterlesen