Wir bringen die Band wieder zusammen (Pandemic Legacy Blog, Teil 8)

Achtung! Spoilerwarnung! In diesem Blog schreibe ich über meine Erfahrungen mit Pandemic Legacy: Season 1 – für mich, für alle Beteiligten und für Spieler, die das Spiel selbst schon gespielt haben, und neugierig sind, wie es anderen in ihren Kampagnen so erging. Spoiler sind also unvermeidbar. Wir waren wieder zu viert und haben uns an den Juni herangewagt!

Achtung, Spoiler!

Endlich wieder Pandemic Legacy! Endlich ein neuer Monat! Und endlich wieder in Vollbesetzung! Frisch und frei ging es am Wochenende (vor zwei Wochen – ich muss an meinem Blogging-Tempo arbeiten) in den Juni. Der brachte eine Neuerung, um uns das Leben etwas zu vereinfachen: in Forschungszentren und Militärbasen können wir uns nun mit ziviler und militärischer Ausrüstung versorgen. Endlich also ein potentieller Nutzen für diese duseligen gelben Spielerkarten, die zunehmend immer nutzloser wurden (und gleichzeitig auch noch Erloschene ins Spiel bringen, urgs!).

Pandemic Legacy Juni Ausrüstung
Militärische und zivile Ausrüstung soll uns das Leben etwas erleichtern.

 

Den passenden Charakter gab es auch gleich dazu: der Soldat kann Karten mit Ausrüstung aus dem Ablagestapel fischen. Zudem interessiert er sich nicht weiter für die Anwesenheit von Erloschenen. Damit ist er perfekt dafür geeignet, tief in COdA-infizierten Gebieten zu operieren. Cool! Der Haken an der Sache: mit medizinischer Forschung hat er so gar nichts am Hut – er kann keine Heilmittel entdecken. Unser Soldat wurde trotzdem flugs auf den Namen Ryan getauft und sogleich auf den nächsten Einsatz mitgenommen.

Pandemic Legacy Juni Soldat
Ja, sein Nachname ist James.

Nach dem Aufbau, der dieses Mal deutlich glimpflicher verlief als in der zweiten Mai-Runde, entschieden wir uns für folgendes Team: David, der Sani (Cat), Diana, die Logistikerin (Mandy), Whitney, die Quarantäne-Spezialistin (A-K) und Ryan, der Soldat (Alex). Betriebsexperte und Colonel blieben also nach dem jüngsten Debakel erstmal zu Hause.

Der Auftakt bescherte uns relativ viele blaue Karten, so dass wir uns darauf konzentrieren wollten, die blaue Krankheit schnell aus der Welt zu schaffen. Der Soldat erwies sich zudem in den ersten Zügen noch als relativ nutzlos – es musste dringend Ausrüstung ins Deck! Damit waren die unmittelbaren Ziele gesetzt. Einen ganz altmodisch-unmutierten roten Krisenherd in Ostasien gleich in der Anfangsphase der Partie konnten wir mit vereinten Kräften unter Kontrolle halten, wobei uns Prognose und gleich zwei ruhige Nächte (dank der Konkurrenz zwischen Ryan und David gleich wieder aus dem Ablagestapel gefischt) geholfen haben.

Der eigentliche Taktgeber ist jedoch mal wieder die COdA-Seuche. Viele gelbe Spielerkarten sorgen für schnelle Ausbrüche in Mexiko-Stadt und  Miami, und letztendlich finden wir zu spät Mittel, um Kettenreaktionen in Mittel- und Südamerika zu verhindern. Eine Epidemie zur Unzeit brach uns schließlich das Genick, da wir drei Ausbrüche in einem Zug nicht mehr verkraften konnten.

Zwischenfazit zu dieser Runde:

  • Von der Heilung der verbliebenen drei normalen Krankheiten waren wir wieder einmal meilenweit entfernt.
  • Militärbasen und Erloschene Städte unter Quarantäne scheinen nun dagegen machbarer, da wir immer mehr permanente Basen sammeln und der Soldat auch in erloschenen Gebieten keine Angst vor Narben haben muss.
  • Die Niederlage lief verhältnismäßig glimpflich aus; wir haben keine neuen Narben erhalten, und es gibt keine neuen erloschenen Städte.
  • Die Fähigkeiten in der Gruppe erlaubten dieses Mal ein paar ziemlich nette Kombos und heroische Momente. Das fühlt sich besser an, als einfach nur vom Spiel überrollt zu werden.
  • Wir sind nun noch eine Niederlage von der Öffnung der Box 8 entfernt. Man ist ja doch ein bisschen neugierig!

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